08.12.2009

 

Prachttaucher

 

Heute bei kalten und regnerischem Wetter - Haubentaucher, Zergtaucher und ein Prachttaucher auf der Donau.

 

Georg Kaindl

29.11.2009


Wanderfalke

 

Heute vormittag auf einem Feld im Machland ein seltener Gast - ein Wanderfalke.

 

Georg Kaindl

14.11.2009

 

Sterntaucher

 

Der Winter kommt - und mit ihm die Wintergäste. Ich konnte heute u.a. Raubwürger, Pfeifenten und das erste Mal einen Sterntaucher im Machland beobachten.

Georg Kaindl

05.11.2009

 

Weißstorch 2009

 

Zusammenfassung O.Ö.

 

Die Oberösterreichischen Weißstörche erzielten heuer eine katastrophale Nachwuchsrate. Eine Ursache für das geringe Reproduktionsergebnis  waren die starken Regenfälle in der dritten Junidekade. Da bei solch einem, über mehreren Tage andauernden Starkregen, die Nestmulden in Schlammlöchern verwandelt werden,  ist die Hauptursache für das Sterben der Jungtiere in der Unterkühlung zu sehen. Nahrungsmangel spielt nach meinen Erfahrungen, nur eine untergeordnete  Rolle. Alle toten Störche die geborgen werden konnten, waren in einem guten Ernährungszustand. Fazit ist, dass in Saxen und Grein durch die jährliche Horstreinigung im Frühjahr die Horste wasserdurchlässiger geworden sind. Im Jahre 1999 wurde im Zuge der Volksschulsanierung der Saxner Horst auf einer Horstplattform neu errichtet und auch so gestaltet, dass er von innen zugängig ist und so die Horstreinigung ohne größeren Aufwand erst möglich geworden ist. Auch in Grein ist der Horst zugängig. In Bad Leonfelden wird zwar der Horst durch Unterstützung der Feuerwehr gereinigt, aber dieser wurde  auf einem Blech montiert, sodass der Abfluss des Wassers bei großen Regenmengen nicht immer gewährleistet ist. Auch in Freistadt müsste im Frühjahr eine Horstreinigung organisiert werden, dies würde mit einem Hubkran zu schaffen sein. Der Haslacher Horst liegt so hoch, dass mit einer Drehleiter der Feuerwehr der Horst nicht erreicht werden kann und es somit keine Möglichkeit besteht den Horst ohne größeren finanziellen Aufwand zu reinigen. In Altheim liegt der Horst in einem Firmengelände, hier besteht nicht einmal eine Zufahrt für ein Kranfahrzeug das man zur Horstreinigung brauchen würde. In diesem Horst  sind die Jungen aber kurz nach dem Schlüpfen, wahrscheinlich an einer Krankheit,  verendet. Zu dieser Zeit gab es weder starken Regen und Kälte  noch einen Futterengpass. Weitere Ursachen waren anthropogene Einflüsse in Bad Leonfelden und Tod eines Elternteiles in Haslach.

Insgesamt flogen in Oberösterreich 5 juv. Weißstörche aus und schafften es auch ins Winterquartier zu ziehen. Demnach ist der Reproduktionswert in Oberösterreich  mit einem JZa Parameter (Anzahl ausgeflogener Jungstörche pro anwesendem Paar) von 0,83 sehr gering und man kann  nur hoffen das es im nächsten  Jahr wieder besser wird, um das selbständige überleben einer Weißstorchenpopulation zu sichern muss mindestens eine JZa von 2,00 erreicht werden.

 

Zusammenfassung N.Ö. Machland Süd

 

Im Niederösterreichischen Teil des Machlandes wirkte sich die Regenperiode noch verheerender aus. Von den insgesamt 5 geschlüpften Jungstörchen kam kein einziger durch. Ein Horst wurde durch anthropogene Einflüsse nicht besiedelt. Das Storchenpaar versuchte, anstatt sofort wieder einen neuen  Horst zu errichten, die anderen Horste zu erobern.  Diese Kämpfe dauerten 10 Tage an bis sich das Paar doch entschloss einen neuen Horst am  Kindergartengebäude zu bauen.  Leider kam es zu keiner Brut mehr. 

 

Robert Gattringer

 

18.10.2009

 

Fragwürdige Gewässerräumung im Machland

 

Bei den Zielen der Wasserrahmenrichtlinie für Oberflächengewässer steht im Mittelpunkt das Anliegen, den Lebensraum für gewässertypspezifische Lebensgemeinschaften wiederherzustellen bzw. zu erhalten. Die Richtlinie beschränkt sich nicht nur auf die größeren Gewässer, sondern gilt flächendeckend für alle Gewässer in der EU.

 

Ob diese Ziele mit solch einer Ausräumung erreicht werden?

 

Besonders traurig stimmt mich, dass ich nach der Absiedlung der Ortschaften Froschau und Eizendorf keine Gefährdung für den Menschen erkennen kann und trotzdem unzählige Kleinlebewesen sterben mussten. Aber welchen Wert hat schon so ein Egel, ein Strudelwurm  oder eine Köcherfliege, die sowieso fast niemand kennt.  Auch fehlt das Ufergehölz, bei einer ohnehin vollständig ausgeräumten Landschaft, die den verschiedenen Vogelarten als Ansitzwarten und Brutreviere dienen würden.

 

            Robert Gattringer

11.10.2009

 

Kormoran (Phalacrocorax carbo) ist Vogel des Jahres 2010

 

Nach dem Eisvogel im Jahr 2009 wurde für 2010 der Kormoran von Birdlife Österreich, Nabu Deutschland und LBV (Landesbund für Vogelschutz Bayern) zum Vogel des Jahres gewählt.

 

Diese Verbände wollen die Diskussion über den Kormoran wieder auf eine sachlichere Ebene bringen und sich so für den Schutz des vor einigen Jahren bereits fast verschwundenen Vogel beitragen.

 

Genaueres darüber in der Presseaussendung von Birdlife Österreich:

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Presseaussendung Kormoran
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Georg Kaindl