26.05.2018

 

Drama im Greiner Storchenhorst

 

Seit Pfingstsamstag sind in Grein drei Jungstörche geschlüpft. Am Dienstag dieser Woche ist ein weiterer Storch am Horst aufgetaucht und attackierte das Paar permanent. Normalerweise ist ein Paar mit Jungen so stark, dass sie den Horst verteidigen können. Nur manchmal, meist wenn das Paar noch unerfahren ist kommt es vor, dass das Gelege zerstört oder wie in diesem Fall die Jungvögel aus dem Horst geworfen werden. Den Fremdstorch ist es auch gelungen das Männchen zu vertreiben und nach einigen Abwehrversuchen des Weibchens, wurde er auch akzeptiert.

 

                                                                                                       Robert Gattringer      

Die toten Storchenküken (das Kleinste hat nur ein paar Stunden überlebt)
Die toten Storchenküken (das Kleinste hat nur ein paar Stunden überlebt)
Die Strochendame hat den Fremdstorch akzeptiert
Die Strochendame hat den Fremdstorch akzeptiert

18.05.2018

 

Leider hat es der Nachzügler nicht geschafft. Den anderen Vier scheint es aber gut zu gehen.

 

                                                                                                           Robert Gattringer

12.05.2018

 

Nachzügler am Saxner Horst

 

Am 08.05.2018 ist ein 5. Storchenküken geschlüpft. Wird interessant, wie viele Jungstörche diesmal überleben. 

 

                                                                                                           Robert Gattringer

08.05.2018

 

4 Jungstorch geschlüpft in Saxen

 

 Bei der Horstkontrolle am Montag konnte ich noch einen Jungstorch entdecken.

                                                                                                                           

                                                                                                                            Robert Gattringer

 

05.05.2018

 

Storchennachwuchs in Saxen

 

Am 03.05.2018 sind die ersten Störche in Saxen geschlüpft. Bis jetzt sind 3 Jungstörche zu beobachten. Auch in Grein wird wieder gebrütet.

                                                                                                          Robert Gattringer

01.05.2018

Wonnemonat Mai

 

Warm, duftend und schön

Genau so ist der Mai im Machland, alles blüht und riecht nach frischen Blumen und Gras.

Es ist ein Traum jetzt in der Natur unterwegs zu sein.

Bei den meisten Tieren ist jetzt Hochsaison, sie balzen und singen überall wo man geht.

Manche Vogelarten haben schon Junge zum Beispiel Amsel, Graugans und Gänsesäger.

Einige sind gerade beim Nestbau oder brüten und manche kommen gerade vom

Zug zurück.

In den letzten Tagen haben wir viele Braunkehlchen und Steinschmätzer gesehen.

Am 20.April konnte ich eine Grauammer in Mitterkirchen sehen und ein Foto machen,

sehr selten bei uns.Auch eine Klappergrasmücke hat sich in Klam blicken lassen.

An den Flussufern kann man einige Limikolen vor das Fernglas bekommen.

Wieder viel zu sehen bei uns im Machland.

Also raus in die Natur und den Mai genießen.

Viele schöne Erlebnisse wünschen                       

 

                                                                 Christa Aistleitner und Gerald Puchberger

 

 

04.04.2018

April im Machland

 

Die Zeit vergeht wie im Flug, kaum ist die kalte Jahreszeit vorbei

schon sind sehr viele Zugvögel wieder im ganzen Machland zu sehen.

Störche haben schon zu brüten begonnen,  Schwalben sind überall unterwegs,

Schwarzkehlchen sind durchgezogen, auf den Feldern sind Kiebitz, Goldregenpfeifer,

Kampfläufer, Feldlerchen und sogar Kraniche zu bewundern.

Auch Girlitz, Zilpzalp, Mönchsgrasmücke, Bachstelze, Singdrossel und

Flussregenpfeifer kann man beobachten.

Wir konnten auch schon Rot und Schwarzmilane sehen, einige Rohrweihen sind auch

eingetroffen und vor einer Woche haben wir sogar zwei Kaiseradler gesehen.

Es zahlt sich auf jeden Fall aus das Fernglas umzuhängen und raus

in die Natur zu gehen.

Auch etwas Trauriges gibt es zu berichten, zwei Waldkäuze sind in einem Kamin

abgerutscht und verhungert „sehr schade“

Schönes Beobachten wünschen

 

                                                           Christa Aistleitner und Gerald Puchberger

23.02.2018

Schon wieder Mitte Februar

 

Es ist Februar und die ersten Zugvögel, wie Star und Kiebitz sind schon

wieder auf den Feldern und Wiesen zu beobachten.

Auch große Schwärme von Wacholderdrosseln ( bis zu 300 Individuen)

sind derzeit im Machland unterwegs.

Einige Kornweihen, die Mäuse und Kleinvögel jagen sind auch überall zu

sehen.

Vor zwei Wochen konnte ich beim Kraftwerk Mitterkirchen  11 Brandgänse

entdecken, die einige Male Richtung Mauthausen flogen und  wieder vor

dem Kraftwerk im Wasser zur Landung ansetzten.

Einen traurigen Fund hatten wir letzte Woche in Mitterkirchen.

Ein Steinkauz der in ein Auto geflogen ist hat diesen Unfall leider nicht

überlebt. Wir haben ihn noch in die Greifvogelstation Ebelsberg gebracht,

aber seine Verletzung war leider zu groß.

Wieder einiges los bei uns.

Schöne Erlebnisse im Frühling wünschen

 

 

                                                                                            Christa Aistleitner

                                                                                      und Gerald Puchberger

 

 

17.01.2018

 

Jänner im Machland

 

Da es heuer nicht sehr kalt ist, kann man an den Flüssen und Teichen viele verschiedene

Vogelarten beobachten.

Zwergtaucher, Gänsesäger, Mittelsäger, Eisvogel und viele andere. Auch Seeadler sind mit

viel Glück an der Donau zu sehen.

Einige Reiher wie Silber und Graureiher stehen oft auf Wiesen und Gründüngungen um Mäuse

zu fangen.

Auch der Saxner Storch mit dem grünen Fußring und der Aufschrift KKK ist schon wieder

im Machland unterwegs.

Bei den Futterstellen und Futterhäuschen sind jetzt Berg und Buchfinken oft anzutreffen,

auch große Trupps von Wacholderdrosseln haben wir heuer schon gesichtet.

Kaltenböck Alois hat bei Holzarbeiten nahe der Donau einen Sperlingskautz entdeckt.

Man braucht schon sehr viel Gespür um die kleinste Eule bei uns zu sehen, sie ist nur

16 bis 19 cm „klein“.

Also Augen auf, Fernglas umhängen und raus in die Natur.

Schöne Erlebnisse wünschen

 

 

                                                                                                                     Christa Aistleitner 

                                                                                                              und Gerald Puchberger