Anliegen der vom Naturschutzbund Oberösterreich zu gründenden gemeinnützigen Stiftung ist es, die für den Arten- und Lebensraumschutz bedeutenden Flächen Oberösterreichs, vorausgesetzt Ihrer Verfügbarkeit für die Stiftung, zu erwerben und die in die Stiftung eingebrachten Flächen dauerhaft zu sichern und einer bestmöglichen naturschutzfachlichen Betreuung zuzuführen.

 

Die Stiftung für Natur des Naturschutzbundes Oberösterreich strebt insbesondere an, den Arten- und Lebensraumschutz in Oberösterreich langfristig zu sichern und Erkenntnisse und Einsichten über ökologische Zusammenhänge auch durch Projekt- u. Forschungsarbeit gezielt zu erweitern und auch einer breiten Öffentlichkeit im Sinne des öffentlichen Interesses an der Erhaltung der Natur und Landschaft zugänglich zu machen.

 

Die in den letzten Jahren angekauften Grundstücke im Bereich der Entenlacke im Machland im Ausmaß von ca 12 Hektar gehen vollständig in das Stammvermögen der og Stiftung über.

 

Darüber hinaus ist beabsichtigt sämtliche im Besitz des Naturschutzbundes OÖ stehenden Flächen in die Stiftung in Form von Pacht einzubringen, damit dort eine fachlich profunde und professionelle wissenschaftliche Betreuung dieser Flächen mit fix angestelltem Personal vorgenommen werden kann.

 

Zur ökologischen Bewirtschaftung und Pflege der verschiedensten Flächen wir man auch weiterhin auf die vom Naturschutzbund OÖ bereits eingesetzten und bewährten Personen und Organisationen zurückgreifen.

 

Bei uns im Machland, wo es jedoch eine gute Zusammenarbeit mit den ehem. Grundbesitzern gibt, werden auch weiterhin diese in erster Linie für solche Erhaltungsarbeiten eingesetzt werden, wenn sie dazu bereit sind.

 

Auf diesen Flächen wird insbesondere angestrebt, den Natur- und Artenschutz im Bereich der sog. Entenlacke im Machland langfristig zu sichern und Erkenntnisse und Einsichten über ökologische Zusammenhänge in der Au und der Dynamik von Augewässern auf den Artenschutz durch Projekt- u. Forschungsarbeiten zu erhalten und auch einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen.

 

Sowie die Umsetzung und Anwendung bzw. Berücksichtigung dieser Erkenntnisse zur Revitalisierung der Au in bestmöglicher machbarer Form in den für den Natur- und Artenschutz relevanten Bereichen im Machland vorzüglich im Stiftungsgebiet zu verstärken.

 

Zukünftig soll es möglich sein, dass jede Privatperson, aber auch Firmen und Organisationen, für den Natur- und Artenschutz wertvolle Flächen, aber natürlich auch finanzielle Unterstützung zur fachgerechten Betreuung und Erhaltung, in die Stiftung einbringen können.

 

An der Umsetzung dieser Vorstellungen wird derzeit mit Nachdruck gearbeitet.