08.12.2009

Prachttaucher

 

Heute bei kalten und regnerischem Wetter - Haubentaucher, Zergtaucher und ein Prachttaucher auf der Donau.

 Georg Kaindl

29.11.2009

Wanderfalke

 

Heute vormittag auf einem Feld im Machland ein seltener Gast - ein Wanderfalke.

 

Georg Kaindl

14.11.2009

Sterntaucher

 

Der Winter kommt - und mit ihm die Wintergäste. Ich konnte heute u.a. Raubwürger, Pfeifenten und das erste Mal einen Sterntaucher im Machland beobachten.

Georg Kaindl

05.11.2009

Weißstorch 2009

 

Zusammenfassung O.Ö.

 

Die Oberösterreichischen Weißstörche erzielten heuer eine katastrophale Nachwuchsrate. Eine Ursache für das geringe Reproduktionsergebnis  waren die starken Regenfälle in der dritten Junidekade. Da bei solch einem, über mehreren Tage andauernden Starkregen, die Nestmulden in Schlammlöchern verwandelt werden,  ist die Hauptursache für das Sterben der Jungtiere in der Unterkühlung zu sehen. Nahrungsmangel spielt nach meinen Erfahrungen, nur eine untergeordnete  Rolle. Alle toten Störche die geborgen werden konnten, waren in einem guten Ernährungszustand. Fazit ist, dass in Saxen und Grein durch die jährliche Horstreinigung im Frühjahr die Horste wasserdurchlässiger geworden sind. Im Jahre 1999 wurde im Zuge der Volksschulsanierung der Saxner Horst auf einer Horstplattform neu errichtet und auch so gestaltet, dass er von innen zugängig ist und so die Horstreinigung ohne größeren Aufwand erst möglich geworden ist. Auch in Grein ist der Horst zugängig. In Bad Leonfelden wird zwar der Horst durch Unterstützung der Feuerwehr gereinigt, aber dieser wurde  auf einem Blech montiert, sodass der Abfluss des Wassers bei großen Regenmengen nicht immer gewährleistet ist. Auch in Freistadt müsste im Frühjahr eine Horstreinigung organisiert werden, dies würde mit einem Hubkran zu schaffen sein. Der Haslacher Horst liegt so hoch, dass mit einer Drehleiter der Feuerwehr der Horst nicht erreicht werden kann und es somit keine Möglichkeit besteht den Horst ohne größeren finanziellen Aufwand zu reinigen. In Altheim liegt der Horst in einem Firmengelände, hier besteht nicht einmal eine Zufahrt für ein Kranfahrzeug das man zur Horstreinigung brauchen würde. In diesem Horst  sind die Jungen aber kurz nach dem Schlüpfen, wahrscheinlich an einer Krankheit,  verendet. Zu dieser Zeit gab es weder starken Regen und Kälte  noch einen Futterengpass. Weitere Ursachen waren anthropogene Einflüsse in Bad Leonfelden und Tod eines Elternteiles in Haslach.

Insgesamt flogen in Oberösterreich 5 juv. Weißstörche aus und schafften es auch ins Winterquartier zu ziehen. Demnach ist der Reproduktionswert in Oberösterreich  mit einem JZa Parameter (Anzahl ausgeflogener Jungstörche pro anwesendem Paar) von 0,83 sehr gering und man kann  nur hoffen das es im nächsten  Jahr wieder besser wird, um das selbständige überleben einer Weißstorchenpopulation zu sichern muss mindestens eine JZa von 2,00 erreicht werden.

 

Zusammenfassung N.Ö. Machland Süd

 

Im Niederösterreichischen Teil des Machlandes wirkte sich die Regenperiode noch verheerender aus. Von den insgesamt 5 geschlüpften Jungstörchen kam kein einziger durch. Ein Horst wurde durch anthropogene Einflüsse nicht besiedelt. Das Storchenpaar versuchte, anstatt sofort wieder einen neuen  Horst zu errichten, die anderen Horste zu erobern.  Diese Kämpfe dauerten 10 Tage an bis sich das Paar doch entschloss einen neuen Horst am  Kindergartengebäude zu bauen.  Leider kam es zu keiner Brut mehr. 

 

Robert Gattringer

 

18.10.2009

 

Fragwürdige Gewässerräumung im Machland

 

Bei den Zielen der Wasserrahmenrichtlinie für Oberflächengewässer steht im Mittelpunkt das Anliegen, den Lebensraum für gewässertypspezifische Lebensgemeinschaften wiederherzustellen bzw. zu erhalten. Die Richtlinie beschränkt sich nicht nur auf die größeren Gewässer, sondern gilt flächendeckend für alle Gewässer in der EU.

 

Ob diese Ziele mit solch einer Ausräumung erreicht werden?

 

Besonders traurig stimmt mich, dass ich nach der Absiedlung der Ortschaften Froschau und Eizendorf keine Gefährdung für den Menschen erkennen kann und trotzdem unzählige Kleinlebewesen sterben mussten. Aber welchen Wert hat schon so ein Egel, ein Strudelwurm  oder eine Köcherfliege, die sowieso fast niemand kennt.  Auch fehlt das Ufergehölz, bei einer ohnehin vollständig ausgeräumten Landschaft, die den verschiedenen Vogelarten als Ansitzwarten und Brutreviere dienen würden.

 

            Robert Gattringer

11.10.2009

Kormoran (Phalacrocorax carbo) ist Vogel des Jahres 2010

 

Nach dem Eisvogel im Jahr 2009 wurde für 2010 der Kormoran von Birdlife Österreich, Nabu Deutschland und LBV (Landesbund für Vogelschutz Bayern) zum Vogel des Jahres gewählt.

 

Diese Verbände wollen die Diskussion über den Kormoran wieder auf eine sachlichere Ebene bringen und sich so für den Schutz des vor einigen Jahren bereits fast verschwundenen Vogel beitragen.

 

Genaueres darüber in der Presseaussendung von Birdlife Österreich:

Presseaussendung Kormoran
PA_Vogel_des_Jahres_2010.pdf
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Georg Kaindl

27.08.2009

 

Schwärmer -Zeit

 

Wer jetzt mit offenen Augen in der Natur oder im eigenen Garten unterwegs ist, kann so manche Seltenheiten entdecken. Aus der Familie der Schwärmer findet man jetzt einige Arten als Raupen an den deren Futterpflanzen.
Die Falter der Schwärmer sind nacht- und dämmerungsaktiv, seltener tagaktiv (tagaktive Schwärmer sind z.B. das Taubenschwänzchen und der Skabiosenschwärmer). In Mitteleuropa sind ca. 30 Arten bekannt.

 

Die großen, zumeist unbehaarten Schwärmerraupen bekommt man eher zu Gesicht als die Falter. Die Raupen besitzen eine walzenförmige Gestalt und an ihrem Hinterende tragen sie zumeist ein charakteristisches Horn. Die Futterpflanzen der Raupen ist von der Schwärmerart abhängig (z.B.: Nachtkerzenschwärmer, Wolfsmilchschwärmer, Windenschwärmer, Kiefernschwärmer usw.) Einige Schwärmerarten, wie z. B. der Labkrautschwärmer und auch der Wolfsmilchschwärmer sind durch die spezielle Lebensweise und durch die besondere Anpassung der Raupen sehr gefährdet. 

 

Robert Gattringer

13.08.2009

 

Beifuß-Ambrosie - ein gefährlicher Allergieauslöser - erobert das Machland

 

Die Beifuß-Ambrosie (Ambrosia artemisiifolia), auch Traubenkraut, oder (engl.) Ragweed genannt, ist eine ursprünglich aus Nordamerika stammende Pflanzenart, die sich in weiten Teilen Europas ausgebreitet hat. Die Pollen der Ambrosie zählen zu den stärksten Allergie-Auslösern. Von tränenden, geschwollenen Augen bis zu Atemnot und Asthmaanfällen reicht die Palette. Bis zu 1 Milliarde Pollen können pro Pflanze produziert werden und bereits weniger als 20 Pollen pro Kubikmeter Luft führen zu massiven Beschwerden.

 

Aktuell ist ihre Hauptverbreitung auf die warmen Tieflagen Ostösterreichs beschränkt. In Niederösterreich sind Teile des Marchfeldes, des Weinviertels, des Wiener Beckens und des Tullnerfeldes betroffen und ist nun dabei das Machland zu besiedeln. In der Kaindlau- Mitterkirchen konnte bereits eine größere Population am Straßenrand bei einem Wildrettungshügel mit anschließender Ruderalvegetation entdeckt werde.

Als Folge des Klimawandels ist allerdings eine rasante Ausbreitung der Art zu befürchten und damit eine Zunahme der von der Ambrosie ausgelösten Allergien. Die Beifuß- Ambrosie wächst besonders gut auf gestörten Böden (Straßenrändern, Banketten, Schutthalden und anderen vernachlässigten Flächen) aber auch in Gärten.

 

Sollten jemand in seinem Garten (Sie wächst bevorzugt im Bereich des Vogelhäuschens durch verunreinigtes Vogelfutter)das Heranwachsen einer Ambrosia-Pflanze bemerken, so sollte die Pflanze möglichst vor der Blüte samt Wurzelwerk entfernt und in einem gut verschnürten Plastiksack mit dem Restmüll entsorgt werden. Beim Ausreißen sollte vor allem zur Blütezeit Handschuhe, Staubmaske und Schutzbrille getragen werden.

 

Ausgewachsene Pflanzen je nach Standort sind 20 bis 150 cm groß und oft buschig verzweigt, doppelt fiederschnittige Blätter, beiderseits grün , der Stengel abstehend behaart und die Blüten in zahlreichen schirmartigen Köpfchen als ährenartige Blütenstände am Ende der Sprosse

Die Hauptblüte ist im August bis September.

Verwechslungsmöglichkeiten gibt es mit dem bei uns recht häufigen Gemeinen Beifuß (Artemisia vulgaris) der ist aber am Stengel unbehaart und die Blattunterseite ist silbrig.

 

Auf Grund der von der Ambrosie ausgehenden Gesundheitsgefährdung von Menschen und der Gefährdung von landwirtschaftlichen Kulturen ist es notwendig, vorhandene Einzelpflanzen und Bestände weitestgehend zu entfernen und die weitere Ausbreitung der Pflanze zu verhindern.

Wir bitten Sie um Mithilfe bei der Bekämpfung von Ambrosia. Falls Sie aufgrund des Bildmaterials die Bestimmung nicht selber durchführen können, wenden Sie sich bitte an Robert Gattringer vom Naturschutzbund Machland (0699/17696619).

 

Robert Gattringer

 

Wachtelkönig
Wachtelkönig Foto: Peter Buchner / Birdlife Österreich

06.08.2009

 

Kein Wachtelkönig mehr im südlichen Teil des Machlandes...

 

Der in Österreich vom Austerben bedrohte Wachtelkönig (Crex crex) ist Ziel eine Aktionsplanes von Birdlife Österreich im Rahmen der von WWF, Naturschutzbund Österreich und des Lebesnministerium gestarteten Aktion Vielfalt Leben.

 

 

Im früher regelmäßig von Wachtelkönigen bevölkerten südlichen Teil des Machlandes konnte heuer kein einziger mehr gehört werden - bleibt zu hoffen, dass im Rahmen des Vertragsnaturschutzes wieder genügend geeignete Flächen für den Wachtelkönig und somit auch für andere bedrohte Wiesenbrüter entstehen.

 

Für genauere Informationen zum Wachtelkönig und zum Aktionsplan bitte die Presseaussendung downloaden.
Presseaussendung Aktionsplan Wachtelköni
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Georg Kaindl

Sensationeller Fang aus der Donau!

 

Am 17. Juli 2009 konnte ein Angler im Donaurevier Baumgartenberg (Domkapitel Linz) einen Perlfisch, Rutilus meidingeri, mit 70 cm Länge fangen. Diese Art ist in Österreich und Deutschland endemisch, das heißt, sie kommt nur hier vor. Bis vor einigen Jahren nahm man an, dass sich die Verbreitung auf Attersee, Mondsee, Wolfgangsee, Traunsee (ausgestorben) und Chiemsee (ausgestorben) beschränkt, Zufallsfänge aus der Donau erklärte man sich damit, dass die Tiere aus eben jenen Seen abgedriftet worden waren. Heute geht man jedoch davon aus, dass der Perlfisch auch in der Donau reproduzierende Populationen aufweist. Der oben erwähnte Fang eines Perlfisches stellt den ersten Nachweis dieser Art im Machland dar, womit sich die Zahl der im Machland nachgewiesenen Fisch- und Neunaugenarten auf 53 erhöht.

 

Der Perlfisch ist in der Fauna-Flora-Habitat Richtlinie der EU in Anhang 2 angeführt, was bedeutet, dass Österreich verpflichtet ist, Schutzgebiete für diese Art auszuweisen. Der Nachweis dieser Art im Machland unterstreicht die Bedeutung dieses Gebiets als Lebensraum für bedrohte (Fisch-)Arten. 

 

Franz Loisl & Michael Jung 

Der in der Donau im Machland gefangene Perlfisch.
Der in der Donau im Machland gefangene Perlfisch.

23.07.2009

 

Jungstorch aus Grein tot im Nest !

 

Frau Luger, die die jungen Störche in Grein bestens beobachtet, bemerkte gestern, dass nur mehr zwei junge Störche zu sehen waren. Darauf nahm sie Kontakt mit mir auf. Am Abend kontrollierte ich den Horst und musste feststellen, dass tatsächlich einer am Nestrand lag und sich nicht mehr bewegte. Am Freitag, den 17.07.2009 habe ich noch alle drei fotografieren können. Mir fiel aber auf, dass einer etwas geschwächt war. Normalerweise werfen die Storcheneltern tote Junge aus dem Nest, diesmal haben sie es aber nicht geschafft . Da dieser tote Storch eine potentielle Gefahr für die überlebenden Jungen ist habe ich veranlasst, dass Arbeiter der Gemeinde Grein den Kadaver vom Horst entfernten.

Somit ist das heuer der 17. Jungstorch, der in Oberösterreich und dem angrenzenden Machland Süd (Niederösterreich) im Nest verendet ist. 

                                                                                                          Robert Gattringer

 

19.7.09

Ausbildung zum Natur- und Landschaftsvermittler

 

Im Zuge der bundesländerübergreifenden Ausstellung Donau Fluch und Segen im Jahr 2010 (v. 5.Mai bis 7.November 2010 zw OÖ u. NÖ) sollen zur Vermittlung des Naturraumes an der Donau zwischen Ybbs und Enns Natur- u. Landschaftsvermittler eingesetzt werden.

 

Deshalb findet mit Beginn 3. September 2009 ein vom LFI NÖ zusammengestellter und von der Naturschutzbund Regionalgruppe Machland unterstützter Ausbildungslehrgang zu Natur- u. Landschaftsvermittler(innen) statt, der mit Mitte Mai 2010 abgeschlossen wird.

 

 

18.07.2009

Erste Ausflüge der Saxner Jungstörche.

 

Am 15.07.2009 gab es die ersten erfolgreichen Flugversuche der Saxner Jungstörche. Sie flogen auf ein Stoppelfeld in der Nähe des Horstes. Man beachte auf den Fotos die weißen Beine. Störche bekalken sie mit dem eigenen Kot. Dies ist ein typisches Verhalten von Weißstörchen, damit können sie die Temperatur regulieren und verhindern so eine Überhitzung ihrer Beine. Bei genauerer Betrachtung der Vögel kann man auch den, durch die Nahrungssuche stark verschmutzen Schnabel  erkennen. Da trifft das alte Sprichwort „Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen“ voll zu.

Die Greiner Störche sind da noch lange nicht so weit, aber sie haben auch schon an Größe zu gelegt.
Doch ist der Unterschied zu den Saxner Störchen enorm, wie man auf den Fotos erkennen kann.

                                                                                               Robert Gattringer

06.07.09

Important Bird Area (=Wichtiges Vogelgebiet)

 

Das Machland ist ab sofort ein von Birdlife Österreich nominierte IBA (Important Bird Area) und somit auch offiziell ein international bedeutendes und eines der wichtigsten österreichischen Gebiete für Vögel.

 

Demnächst mehr darüber...

 

Georg Kaindl

juv. Steinkauz Foto: Georg Kaindl (5.7.09)
juv. Steinkauz Foto: Georg Kaindl (5.7.09)

05.07.09

Steinkauz

 

Gestern konnte ich 2 junge Steinkäuze bei einer Steinkauzniströhre beobachten. Dies bedeutet, dass erstmals seit 1998 (!) eine erfolgreiche Brut im Machland nachgewiesen werden konnte.

 

Wer mehr über Steinkäuze und unser Schuztprojekt erfahren möchte - bitte hier klicken.

 

Georg Kaindl

04.07.09

Später Storchennachwuchs in Grein

 

Am 28.06.2009 ist in Grein der erste Weißstorch geschlüpft. Ingesamt erblickten 3 Junge das Licht der Welt. Zu dem späten Brutbeginn kam es, weil ein Elternteil erst am 08.Mai am Horst ankam, zu einem Zeitpunkt also, als in Saxen die Störche schon geschlüpft waren. Natürlich bedarf es einer großen Leistung des Paares, die Jungen ausgiebig mit Futter zu versorgen,  damit sie die verlorene Zeit (immerhin 6 Wochen, durch den späten Brutbeginn) wettmachen und die notwendige Fitness für den Abflug in den Süden erreichen. Man darf gespannt sein, ob dies auch gelingt.

 

die nachfolgenden Fotos wurden alle am  selben Tag aufgenommen, so kann man den Größenunterschied zwischen den Saxner und den Greiner Jungstörche  sehr gut erkennen.

 

                                                                                  Robert Gattringer

22.06.2009

Saxner Storchenkind 2009

 

Jedes Frühjahr wird es mit Ankunft des ersten Storches spannend, wer das Saxner Storchenkind wird. Heuer ist es Alina Tremesberger. Sie schaffte es am Ankunftstag des Storches, dem 08.März 2009, das Licht dieser Welt zu erblicken. Am 21.06.2009 gab es dann im Naturinformations-Zentrum eine Ehrung für Alina. Vom Obmann des Naturschutzbundes Machland Martin Sevcik bekam sie eine Urkunde und einen Plüschstorch. Den Eltern Margit und Reinhard Tremesberger übergaben Monika und Toni Böhm einen Geschenkskorb. Der Naturschutzbund Machland bedankt sich bei der Familie Böhm für die Geschenkskorbspende.

                                                                                        Robert Gattringer

20.06.2009

 

Erfolgreiche Weißstorchenbrut in Freistadt mit Saxner Beteiligung

 

Ich wurde nach Freistadt beordert, um bei einem brüteten Storch die Ringnummer abzulesen. Zur meiner Überraschung konnte ich feststellen, dass dies ein von mir in Saxen beringter Jungstorch war.  Die Beringung erfolgte im Jahr 2006 und dies bedeutet, dass dieser Weißstorch zum ersten Mal brütet. Denn wie wir wissen, kehren die Jungstörche erstmals nach 3 Jahren aus Afrika zurück um sich ein Brutrevier zu suchen. Dies ist erst der zweite Wiederfund eines in Saxen beringten Jungstorches. Am 19.08.2004 konnte in Krausnick,  Brandenburg  Deutschland ein im Jahr 2001 beringter Storch der Ring abgelesen werden. Dieser Storch brütete aber noch nicht.

                                                                                                          Robert Gattringer

 

20.06.2009

 

Schwarzstorch wiedergefunden

 

Der Schwarzstorch aus den Donauleiten bei Grein wurde durch Störeinflüsse (Sprengungen in der unmittelbaren Horstumgebung) 2007 vertrieben.  2008 konnte dieses Paar zwar beobachtet werden, aber der Horst wurde gemieden. Heuer kam von einem Landwirt in Neustadtl/Donau der  Hinweis, dass er in seinem Wald einen Schwarzstorchhorst gesehen hätte.  Bei der Besichtigung des Horstes wurde ich mit einem Bruterfolg überrascht. Im Horst waren 3 Junge zu beobachten.

                                                                                                              Robert Gattringer

29.05.2009

 

Feldgrille sucht sich bei Gewitter Ersatzwohnung.

 

Da Gewitter am Dienstagabend veranlaßte eine Feldgrille (Gryllus campestris) sich für die Dauer des Gewitters eine Ersatzwohnung zu suchen. Der Starkregen überflutete die Erdröhre die ungefähr 20 Meter von der Garage entfernt lag, sodass die Feldgrille ins Trockene flüchtete und ihr Revier in das Garagentorprofil verlegte. Interessant war auch die Tatsache, dass das Männchen dort heftig Brautwerbung betrieb,  wie man auch auf dem Foto erkennen kann.  Es ließ sich auch nicht stören als ich das Tor aufmachte. Das ist umso bemerkenswerter, wenn man weiß, wie empfindlich Grillen reagieren, falls man in die Nähe ihres Revieres gelangt und dadurch das Zirpen sofort verstummt.

 

Sonstige Beobachtungen

Die auffallend gelb-weiß gefärbte Raupe des Königskerzen-Mönch (Cucullia verbasci) kann man jetzt sehr zahlreich auf der namensgebenden Pflanze finden.

Auch zwei wunderschöne Wanzenarten sind mir vor die Linse geflogen. Da wäre aus der Familie der Randwanzen die Wacholder-Randwanze (Gonocerus juniperi) die aber nicht nur auf dem Wacholder lebt, sonder auch an Thujen und anderen Zypressengewächse, die sehr häufig in Gärten gepflanzt werden. Die Rote Mordwanze (Rhynocoris iracundus) ist eine Art aus der Familie der  Raubwanzen und ein Stich kann auch für den Menschen sehr schmerzhaft sein.

Der Segelfalter ist in Oberösterreich stark gefährdet und man muss schon viel Glück haben um solch einen schönen Edelfalter  beobachten zu können.

                                                                                                         Robert Gattringer

 

24.05.2009

 

Weitere Weißstörche in der Region geschlüpft.

 

In Ardagger sind vor ein paar Tagen die ersten Jungstörche geschlüpft. Am Horst des Schiffsmeisterhauses sind 2 Junge zu bestaunen.

 

In Saxen sind die Jungen mittlerweile drei Wochen alt. Die Futtersituation dürfte einigermaßen stabil sein, dass man an der durchwegs gleichen Größe der Jungen erkennen kann.

 

                                                                                                         Robert Gattringer

18.5.2009

 

Ausstellungseröffnung Flussperlmuschel und Flusskrebse

 

Am 16.5.2009 fand im Naturinformationszentrum Saxen die Eröffung der Ausstellung "Flussperlmuschel und Flusskrebse - bedrohte Bewohner unserer Fließgewässer" statt. Die Vortragenden Clemens Gumpinger und Christian Scheder vom Technischen Büro für Gewässerökologie informierten die etwa 90 interessierten Besucher über die Biologie und Gefährdung der heimischen Flusskrebse sowie der Flussperlmuschel. Anschließend wurden von Michael Jung von der Regionalgruppe Machland Details über das Flussperlmuschelschutzprojekt Gießenbach präsentiert. Die Ausstellung ist bis April 2010 zu den regulären Öffnungszeiten sowie gegen Voranmeldung zu besichtigen.

Jasmin Frühwirth

10.05.2009

Storchennachwuchs in Saxen

 

Die ersten Jungstörche Oberösterreichs sind da!

Am 04.05.2009 ist am Saxener Horst der erste junge Storch geschlüpft, sowie am 06.05.2009 der zweite und am 08.05.2009 der dritte.

 

                                                                                                      Robert Gattringer

10.5.2009

 

In meinem Garten in Mitterkirchen konnte ich ein paar geschützte Tiere fotografieren.

Die Iris blüht auch schon.

                                                                                                            Karin Guttmann

08.05.2009

 

Uhus und sonstiges Getier

In der Klamschlucht sind vor ca. 2 Wochen 3 junge Uhus geschlüpft. Auf den Fotos kann man auch das Vorratslager erkennen, dass hauptsächlich mit Wanderraten gefüllt ist.

An einem sonnigen Auwaldrand mit anschließender Wiese konnte ich einige  seltsame, wie auch seltene Insektenarten fotografieren. So zählt die Gespinstblattwespe  (Pamphilius betulae) zu den seltenen Arten. Auf die  Holzschnake (Tanyptera atrata) trifft  man nur in Auwäldern mit großen Totholzanteilen, die sie zur Fortpflanzung brauchen. Da ist der Ölkäfer oder auch Maiwurm (Meloe violaceus)  genannt, etwas häufiger. Auch die Schlammfliege der Gattung Sialis ist in der Zeit des Schlüpfens ziemlich häufig, lebt aber nur wenige Tage. Die Skorpionsfliege (Panorpa vulgaris) findet man auch schon um diese Zeit in den Blättern des Auwaldes,  sowie die Ringelspinnerraupen  (Malacosoma neustria) die man auf Bäumen und Sträuchern beobachten kann.

                                                                                          Robert Gattringer

07.05.2009:

Purpurreiher

 

Nachdem im April ein Nachtreiher immer wieder schön zu beobachten war, ist es nun ein Purpurreiher...

Georg Kaindl

03.05.2009

Vogelzug...

 

Fast alle Vögel sind aus den Winterquatieren zurückgekehrt - so sind in den letzten Tagen die Pirole, Mauersegler, Grauschnäpper, Teichrohrsänger, Gelbspötter, Drosselrohrsänger, Dorn- und Gartengrasmücken angekommen.

Die Limikolen sind noch am Durchzug - von diesen kann man zur Zeit u.a. Grünschenkel, Bruchwasserläufer, Dunkle Wasserläufer und Kampfläufer bewundern.

 

Meine Highlights der letzten Tage -  ein singendes Kleines Sumpfhuhn, ein Purpurreiher, Baumfalken und Rotfußfalken.

 

Achja - und wie sich die Besucher der heutigen vogelkundlichen Exkursion überzeugen konnten - die Blaukehlchen singen immer noch.

Georg Kaindl

27.4.2009

Braunkehlchen

 

Da gerade die Braunkehlchen durchs Machland ziehen - hier Fotos von ihnen.

Georg Kaindl

(zum Vergrößern auf das jeweilige Bild klicken)

22.04.2009

Neues aus der Vogelwelt

 

Bemerkenswert sind u.a. der immer noch anwesende Nachtreiher, durchziehende Brandgänse und Braunkehlchen, singende Halsbandschnäpper und natürlich die Steinkäuze.

 

Wer mehr über die Vogelwelt des Machlandes erfahren möchte, hat am 3. Mai die Möglichkeit an einer vogelkundlichen Führung teilzunehmen. Genaueres siehe unter Veranstaltungen.

Georg Kaindl

(zum Vergrößern auf das jeweilige Bild klicken)

19.04.2009

 

Leider wurde der Horst Grabenschweiger in Ardagger von den Weißstörchen aufgeben. Bei Horstreinigungsarbeiten knickte das Dach des Schornsteins ein und der Horst stürzte ab. Da der Hausbesitzer auf das Wirtschaftsgebäude ein neues Dach anbrachte, waren sie gar nicht so unglücklich darüber, dass der Horst weg war. Die beiden Störche kamen aber am 08.04.2009 aus dem Winterquartier zurück und fingen wieder mit dem Nestbau an. Nach ein paar Tagen gaben sie aber auf (warum ??) und attackierten dann die anderen beiden Horste. Eine solche Attacke konnte ich beobachten und auch einige Fotos davon machen.

 

                                                                                                Robert Gattringer

18.04.2009

 

Heuer sind erstmals zwei Störche aus Salzburg im Machland aufgetaucht.  In Saxen handelt es sich um das Weibchen  und in Ardagger besetzte das Männchen den Horst am Schiffsmeisterhaus. Der Zoo Salzburg hält ein Storchenpaar im Freiflug und die Nachkommen schließen sich jedes Jahr dem Vogelzug der wildlebenden Störche an. Die  Beiden  sind  am 30.04.2006 im Salzburger Zoo geschlüpft  und dürften dieses Jahr das erste Mal aus dem Winterquartier zurück gekehrt sein. Es handelt sich sozusagen um Greenhorns.      

                                               Robert Gattringer

17.04.2009

Schwarzkopfmöwen

 

Konnte gestern eine für mich neue Vogelart im Machland beobachten - Schwarzkopfmöwen (Larus melanocephalus) - und davon gleich 4.

Georg Kaindl

15.04.2009

Nachtreiher

 

Einer der wohl seltensten Reiher im Machland konnte am Ostermontag beobachtet und fotografiert werden - ein Nachtreiher.

Was ist sonst noch neu? - Die ersten Halsbandschnäpper und Großen Brachvögel sind angekommen, und Braunkehlchen sind am Durchzug.

Georg Kaindl

 

12.04.2009

Steinkauzpärchen im Machland!

 

Von dem in Österreich vom Aussterben bedrohten Steinkauz (Athene noctua), früher ein regelmäßiger Brutvogel im Machland, konnte erstmals seit 2006 ein Pärchen nachgewiesen werden.

Wer mehr über die Eulen im Machland erfahren möchte, hat noch bis Ende April die Möglichkeit unsere Ausstellung "Geschöpfe der Nacht - Eulen und Fledermäuse im Machland-Nord" im Naturinformationszentrum Saxen zu besuchen.

Georg Kaindl

 

03.04.2009

Blaukehlchen...

 

Mittlerweile sind die ersten Mönchsgrasmücken, Rauchschwalben, Flußuferläufer und Fitisse angekommen, Steinschmätzer und Schafstelzen ziehen durch, und die Blaukehlchen haben ihre Brutreviere besetzt.

Georg Kaindl

 

(Zum Vergrößern  einfach auf das jeweilige Bild klicken)

28.03.2009

Schwanzmeisen beim Nestbau

 

Bei der Ökostation in Dornach sind Schwanzmeisen beim Nestbau zu beobachten.

 

Martin Sevcik

22.03.2009

Weißstorchenweibchen angekommen

 

Ohne viel Aufsehen ist die Partnerin unseres Storchenmännchens am 19.03.2009 in Saxen angekommen. Es ist nicht das Weibchen vom Vorjahr, denn die Neue trägt an beiden Beinen einen Ring.

Robert Gattringer

Foto: Robert Gattringer
Foto: Robert Gattringer

21.03.09

Frühling...

 

Trotz des kalten Wetters hat für die Vögel der Frühling begonnen, einige unserer Zugvögel sind schon wieder heimgekehrt und viele ziehen bei uns durch.

 

Hier (meine) Highlights der letzten Tage im Machland: 1 Kranich, heute das erste Blaukehlchen, mindestens 50 Rotdrosseln, viele Schwarzkehlchen, ca. 40 Goldregenpfeifer, Kampfläufer, Flußregenpfeifer, Alpenstrandläufer, Bruchwasserläufer, Bekassinen, Knäkenten, Raubwürger, viele singende Zilzalps, Seidenschwänze...  

...also Fernglas aus und Bestimmungsbuch einpacken und den Frühling genießen.

Georg Kaindl

(zum Vergrößern der Bilder einfach draufklicken)

17.03.09

Frühlingsblüher

 

Ich war letzten Sonntag in der Bruderau in Baumgartenberg. Die vielen Frühlingsknotenblumen bildeten einen weißen Teppich. Das schlechte Wetter hielt zum Glück die vielen Blumenabrupfer und Zwiebelausgraber fern. Ich konnte auch Lungenkraut und Milzkraut fotografieren.

Karin Guttmann

14.03.09

Biberführung

 

Monika Haslhofer, unsere Natur- und Landschaftsführerin, hat im Februar 2009 zwei Wanderungen zu den Spuren und Lebensräumen des Bibers veranstaltet. Beide waren gut besucht und die Besucher konnten vieles über den Gestalter der Auen erfahren.

Wer mehr über die Lebensweise des heimischen Bibers wissen möchte, kann sich auf unseren Biberseiten informieren.

Georg Kaindl

09.03.09

Storch in Saxen eingetroffen.

 

Am Sonntag den 08.03.2009 ist am Vormittag das Storchenmännchen aus dem Winterquartier nach Saxen zurückgekehrt. Zwar kam er heuer um eine Woche später zurück, dürfte aber wieder einer der Ersten sein der in Österreich seinen Horst besetzt.

Mehr Informationen über den Weißstorch im Machland gibt es auf unseren Storchenseiten.

                                                          Robert Gattringer

Weißstorch Foto: Robert Gattringer
Weißstorch Foto: Robert Gattringer

7.2.09

Neues vom Vogelzug

 

Nachdem in den letzten Tagen verstärkt Feldlerchen (Alauda arvensis) zu beobachten waren, konnte ich heute die ersten Stare (Sturnus vulgaris) des Jahres sehen.

Nach wie vor halten sich viele Seidenschwänze (Bombycilla garrulus) im Machland auf, und die 6 Singschwäne (Cygnus cygnus) sind, teilweise gemeinsam mit 10 Saatgänsen (Ansa fabalis), immer noch da.

Georg Kaindl

 

(Zum Vergößern auf das Bild klicken)

6.2.09

Grausame Tötung eine Kormorans

 

In der Mattig (Innviertel) wurde ein durch tierquälerische Art und Weise getöteter Kormoran (Phalacrocorax carbo) gefunden. Der Naturschutzbund OÖ und Birdlife Österreich haben dazu eine Presseaussendung verfasst:

Georg Kaindl

 

Presseaussendung von Birdlife Österreich und Naturschutzbund OÖ
PA Kormoran grausam getötet 6 2 2009.pdf
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18.1.09

Wintergäste und Hiergebliebene

 

Konnte heute 6 (!) Singschwäne (Cygnus cygnus) im Stauraum des Kraftwerkes Wallsee-Mitterkirchen beobachten. Weitere beobachtete Wintergäste der letzten Tage: Kornweihen (Circus cayneus), Waldwasserläufer (Tringa ochropus) und Raubürger (Lanius excubitor).

Bemerkenswerte Hiergebliebene: Feldlerchen (Alauda arvensis), Rohrammern (Emberiza schoeniclus) und Wasserrallen (Rallus aquaticus).

(Zum Vergrößern auf das Bild klicken)

 

Georg Kaindl

15.1.09

Abschussfreigabe von Greifvögeln in Niederösterreich!

 

Wie bereits hier berichtet, hat die niederösterreichische Landesregierung eine neue "Beutegreiferverordnung" verabschiedet. Diese erlaubt den niederösterreichischen Jägern jährlich 200 Mäusebussarde (Buteo buteo) und 40 Habichte (Accipiter gentilis) zu erlegen. Offiziell um gefährdete Arten - die angeblich auf dem Speisezettel der Greifvögel stehen - zu schützen...

 

Birdlife Österreich und der WWF haben deswegen eine gemeinsame Pressererklärung veröffentlicht, und bitten darum, eine Petition  an den zuständigen Landesrat Herrn DI Plank zu unterschreiben.

 

Links: Presseaussendung von Birdlife Österreich und WWF

          Greifvogel-Petition

 

Georg Kaindl

9.1.09

Ehrungen unserer Vereinsmitglieder

 

Drei Mitglieder unserer Regionalgruppe erhielten im letzten Jahr verschiedene Ehrungen für ihre Tätigkeiten in den Bereichen Umwelt- und Naturschutz sowie Umweltbildung. 

Am 15.12. wurde unser Obmann Ing. Martin Sevcik für seine Arbeit im Rahmen der Agenda 21 Saxen-Baumgartenberg und der Regionalgruppe Machland Nord zum "Konsulent für Umweltfragen" ernannt. Dieser Titel wird von der OÖ Landesregierung als Würdigung hervorragender Leistungen auf dem Gebiet des Umweltschutzes zuerkannt.

 

Die Auszeichnung unseres Fledermausexperten Alois Kaltenböck für sein langjähriges Engagement wurde bereits hier kund getan. 

 

Außerdem erhielt das Projekt "natureLe@rn", bei dessen Initiierung und Umsetzung Mag. Leonhard Küllinger maßgeblich beteiligt gewesen ist, die begehrte Comenius-EduMedia-Medaillie für herausragende exemplarische Multimediaprodukte der Gesellschaft für Pädagogik und Information e.V., einem der höchsten Preise für Multimediaprojekte im europäischen Raum. "natureLe@rn" ist ein auf Basis der Lernplattform moodle aufbauendes, interaktives e-Learningsystem für den Biologieunterricht in der Oberstufe. Anhand von Beispielen aus dem Gebiet Machland werden Schülern theoretische Ökologie, aber auch praktischer Naturschutz und nachhaltige Entwicklung nähergebracht. Begleitend dazu bietet die Regionalgruppe Machland Nord für Schulklassen Exkursionen mit ausgebildeten Natur- und LandschaftsführerInnen durch das Gebiet an.

 

 

Michael Jung

Anschober Sevcik

9.1.09

Winterimpressionen von der Entenlacke

Fast die gesamte Entenlacke ist zugefroren.

 

Martin Sevcik

7.1.09

Wintergäste

 

Gestern konnte ich zahlreiche Wintergäste in den Donauauen und an der Donau im Machland beobachten. Neben Schell-, Löffel-, Pfeif-, Reiher- und Schnatterenten auch größere Trupps von Seidenschwänzen (Bombycilla garrullus) und Wacholderdrosseln (Turdus pilaris). Höhepunkt war der Seeadler (Haliaeetus albicilla). Und immer wieder schön: der Eisvogel (Alcedo atthis).

Georg Kaindl

5.1.09

Sumpfohreule

 

Konnte heute Fotos von der Sumpfohreule (Asio flammeus) machen - hier sind sie.

(Zum Vergrößern auf das Bild klicken)

Georg Kaindl

2.1.09

Eulen und Seidenschwänze

 

Bei der Kontrolle eines Waldohreulenschlafplatzes konnte ich heute, neben über 40 Seidenschwänzen (Bombycilla garrulus) und mindestens 10 Waldohreulen (Asio otus), auch eine Sumpfohreule (Asio flammeus) beobachten. Dies ist meines Wissens der erste Nachweis für das Machland seit über 25 Jahren.

Wer mehr über die Eulen im Machland erfahren möchten hat bis Ende April die Möglichkeit unsere Ausstellung "Geschöpfe der Nacht - Eulen und Fledermäuse im Machland-Nord" zu besuchen.

 

Da wir gerne mehr über den tatsächlichen Bestand der Eulen im Machland wissen möchten  - hier die Bitte mir Beobachtungen von Eulen mitzuteilen.

Georg Kaindl

georg.ka@aon.at